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Ein Katafálk (ital. Catafalco, aus dem roman. catar, schauen, und ital. palco, Gerüst, zusammengesetzt, also s. v. w. Schaugerüst) ist ein Trauergerüst oder Paradebett, welches beim Begräbnis berühmter Personen die aufgebahrte Leiche trägt.
Noch mehr spannende Infos gibt's im Lexikon.
Aus dem Lexikon
Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen
Aktuelles
Sabine Coners tödlich verunglückt

Ein tragischer Rodelunfall löst tiefste Bestürzung aus. Die 51-jährige Sabine Coners starb am 4. Januar an den Folgen eines Rodelunfalls im Winterurlaub.
Wie geht man um damit, wenn eine viel zu junge Kollegin verstirbt? Eine Frau, deren Vita beeindruckt. Eine Frau, die der Branche Impulse gegeben hat. Eine Frau, die Familie und Beruf vereinbarte. Eine Frau, der soziales Engagement Anliegen war. Eine Frau, deren Herzenswärme Viele berührte. Wie?
Wir haben mit Sabine Coners eine Kollegin verloren, die in unserer Branche viel bewegt hat. Sie war durch ihren Sachverstand, ihre authentische Art und ihren Ideenreichtum nicht nur anerkannt, sondern überaus beliebt.
Zur Person:
Zusammen mit ihrem Mann Thomas leitete Sabine Coners ein Nordenhamer Bestattungsinstitut. Seitdem sie 1985 das traditionelle Geschäft übernommen haben, verbinden sie Tradition und Moderne erfolgreich.
Mit dem Angebot der Seminarorganisation Coners erwarb sich Sabine Coners als ausgebildete und mehrfach zertifizierte Trainerin überregionale Anerkennung. Sie war als Kommunikations- und Rhetoriktrainerin sowie als Trauerbegleiterin und als Unternehmensberaterin tätig.
Als Vorstandsmitglied des SV Nordenham und Mitglied des Festkomitees zur Ausrichtung des Balls des Sport bleibt sie den Nordenhamern ebenso in Erinnerung wie als Gründerin des Ladies Circle, eines sozial engagierten Frauenverbands.
Ein Rodelunfall riss sie am 4. Januar 2012 aus dem Leben. Sabine Coners hinterlässt bundesweit bei allen, die sie kannten Fassungslosigkeit. Davor ist auch und gerade die Bestattungsbranche nicht geschützt.
Sie fehlt uns!
In Japan ist die Bestattung purer Luxus
Von Jörg Bauer
Wer denkt, bei uns wären Bestattungen teuer, kennt die Verhältnisse in anderen Ländern nicht. Satte 17000 Euro kostet durchschnittlich eine Beerdigung. Dabei spielt vor allem der Faktor Zeit eine tragende Rolle.
Vielleicht werden Japaner deswegen so alt, weil sie sich Zeit lassen. Sicher ist jedenfalls, dass sich japanische Teezeremonien eine Ewigkeit hinziehen - gemessen an westlichen Maßstäben. Auch wenn der Tod naht, verfallen Japaner nicht in Hektik. Traditionell brauchen sie zwei volle Tage, um ein verstorbenes Familienmitglied zu beerdigen.
Zunächst wäscht ein Bestatter den Leichnam des Toten und bahrt ihn in seinem Haus auf. Ein buddhistischer Mönch kommt hinzu und singt, während die Angehörigen vor dem Sarg Räucherwerk verbrennen. Am zweiten Tag bringt die Familie den Leichnam in einen Tempel, wo er einen buddhistischen Namen bekommt. Im Krematorium wird der Tote schließlich verbrannt. Doppelte Zeit, doppelte Kosten: Eine japanische Familie zahlt im Schnitt 2,3 Mio. Yen (rund 17.300 Euro) für eine Beerdigung. Kurz: Wer in Japan unter die Erde möchte, muss tief in die Tasche greifen.
Quelle: Trauerportal Aspetos: www.aspetos.at (Zugriff am 13.12.2011)
Leichenteile auf Mülldeponie entsorgt
Amerika ist entsetzt, wie ihre Luftwaffe mit gefallenen Soldaten umgeht. So wurde nun bekannt, dass Bestatter am Air-Force-Stützpunkt Dover jahrelang Leichenteile, von denen keiner mehr so genau wusste, welchem Toten sie zuzuordnen waren, kurzerhand verbrennen ließen und ihre Asche auf eine Mülldeponie schütteten. In 14 Fällen sind Leichenteile Gefallener nicht mehr aufzufinden. Einer der verantwortlichen Offiziere versuchte sogar Angestellte, die auf solche eklatanten Vorfälle aufmerksam machen wollten, zu entlassen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 11.11.2011
Tipps für das Leben im Alter

Mettmann Bereits kurz nach der Eröffnung der 6. Info-Messe für Menschen ab 50, die unter dem Motto stand „Fit im alter-aktiv und engagiert“, strömten viele Besucher durch die Neandertalhalle. Die Mitglieder des „Rundes Tisches für Seniorenfragen Mettmann e.V.“ hatten gute Arbeit geleistet und einen bunten Mix an Ständen zusammengestellt. „Mein besonderer Dank gilt der Firma NEOkonzept, die uns als Dienstleister bei der Organisation der Info-Messe unterstützt hat“, so die Vorsitzende des Rundes Tisches, Christiane Müschenich. „Dass die Resonanz so gut ist, ist für mich ein Beweis dafür, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen.“
Werbung für das Ehrenamt
Oliver Pahl, Geschäftsführer des Runden Tisches macht deutlich, dass es wichtig sei, dass bei den Ständen Angebote dabei seien, die für die älteren Leute einen Hinweis geben, wie sich ihr Leben im Altar einrichten können. „Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass die älteren Menschen versorgt, gepflegt und bespaßt werden müssen. Sie sollen darin unterstützt werden, dass sie weiterhin Eigeninitiative zeigen und selbst bestimmen, was sie im Alter machen wollen.“ Eine der Aufgaben, die für die „jungen“ Alten in Zukunft besonders wichtig sein könnten, wäre die Übernahme eines Ehrenamtes. Die Besucher, die bei einem Rundgang an den Ausstellungsständen halt machten, wurden kompetent beraten und erhielten umfangreiches Informationsmaterial. Am Stand der Alzheimer-Gesellschaft wies Brigitte Palm von der Geschäftsstelle Mettmann auf die verschiedenen Betreuungsformen für erkrankte und der Entlastung der sie betreuenden Angehörigen hin. „Alzheimer ist mittlerweile nicht nur eine Krankheit älterer Menschen. Immer mehr Leute, die mitten in ihrer Berufsphase stehen, können davon betroffen sein.“ Gut besucht war der Stand der Herzstiftung. Dort wurden die Interessenten durch Professor Gunther Arnold fachkundig beraten. Ulrich Günter vom Aktionsbündnis-Senioren-Sicherheit informierte über Trickdiebstahl bei älteren Menschen.
Verschiedene Anfragen der Besucher gab es bei den Ständen des Bestattungshauses Frankenheim und der Friedhofs –Service-Gärtnerei Speck. „Viele Menschen haben eine ganz persönliche Vorstellung davon, wie ihre eigene Bestattung einmal gestaltet werden soll. Das wollen sie rechtzeitig regeln“. Betont Frankenheim-Mitarbeiterin Jutta Prangenberg. Bürgermeister Bernd Günther was von der Info-Messe begeistert: „Ich habe fast zwei Stunden gebraucht, um mich informieren. Da waren sehr interessante Aussteller dabei.“ Aufgelockert wurde die Info-Messe durch Aufführungen unterschiedlicher Gruppen.
Foto: Eine Gruppe des Instituts für Gesundheitsförderung führt unter der Leitung von Rita Kiepe (M.) Hockergymnastik vor.
Quelle: Rheinische Post, 07. 11.2011 VON KLAUS MÜLLER
Wege aus der Trauer finden

- RP-Archivfoto:TBU
(semi) Der Tod des Partners, eines Familienangehörigen oder guten Freundes reißt ein tiefes Loch in das Leben der Hinterbliebenen. Gerade Feier- und Gedenktage wie Allerheiligen morgen erinnern auch an Verluste, die schon länger zurückliegen, und fordern Hinterbliebene auf, sich mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen. Wer Hilfe bei der Trauerbewältigung braucht, kann sich an verschiedene Anlaufstellen wenden.
Trauergruppe Das Bestattungshaus Frankenheim bietet verschiedene Formen der Trauerbegleitung an.
Den „Offenen Trauer Treff“ – eine Kooperation mit dem Hospizverein Düsseldorf Nord – können Menschen in Trauer ohne Anmeldung besuchen. Im Gespräch mit Betroffenen und einem ausgebildeten Trauerbegleiter können Trauernde Trost suchen, in dem sie über sich und den Verstorbenen sprechen oder anderen zuhören. Nächster Termin: 10. November, 16 bis 18 Uhr, Münsterstraße 75. Die „Trauergruppe“ ist ein geschlossener Gesprächskreis. Wer daran teilnehmen möchte, wird gebeten, regelmäßig und an allen zehn Abenden zu kommen. Nächste Informationsveranstaltung: 7. November, 17 Uhr, Münsterstraße 75, Anmeldung unter Telefon 9484848.
Auch im Bestattungshaus Dischleid werden Trauergruppen angeboten. Die Gruppenabende haben immer ein übergeordnetes Thema. Beim nächsten am 15. November, 15 bis 17 Uhr, ist es „Unsere Toten sind nicht tot“. Veranstaltungsort: Quadenhofstraße 110, Telefon 9296366.
Internet-Forum Wer beim Sprechen über seine Trauerbewältigung lieber anonym bleiben will, kann in Internet-Foren seine Gedanken und Ängste mit anderen Menschen austauschen. Zum Beratungsteam des Internet-Forums gehören ein Diplom-Theologe und Sozialarbeiter und eine Trauerbegleiterin, die vor allem Kinder und Jugendliche in Trauer betreut.
Telefonische Seelsorge Anonym bleiben und trotzdem mit jemandem direkt reden: Das kann man bei der Telefon Seelsorge Düsseldorf, die im Verbund zwischen evangelischer und katholischer Kirche angeboten wird. Freiwillige Helfer beraten unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 1110111 Menschen, die Hilfe oder Rat brauchen, 24 Stunden täglich. Alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.
Foto: Claus Frankenheim (r.) und Peter Bolthausen begleiten Menschen bei der Bewältigung ihrer Trauer - hier die Informationsveranstaltung.
Quelle: Rheinische Post v. 31.10.2011
Bestattung muss auch bei Streit bezahlt werden
Darmstadt. Angehörige können das Bezahlen einer Bestattung nicht mit der Begründung ablehnen, sie hätten mit dem Verstorbenen Streit oder keinen Kontakt gehabt. Diese Entscheidung hat das Hessische Landessozialgericht am Donnerstag bekanntgegeben. Die Richter wiesen damit die Klage einer Frau ab, die nicht für die Bestattung ihres Bruders aufkommen wollte (Az: L 9 SO 226/10). Eine Revision wurde nicht zugelassen.Die Frau hatte vom Sozialamt verlangt, die Kosten von knapp 2550 Euro für die Bestattung ihres älteren Bruders zu übernehmen. Der 64-Jährige sei das "schwarze Schaf" der Familie gewesen. Er habe das Elternhaus mit 14 Jahren verlassen, ihr habe von Anfang an eine persönliche Beziehung gefehlt.Die Behörde lehnte den Antrag mit der Begründung ab, die Kosten seien zumutbar. Das Landessozialgericht bestätigte diese Auffassung. Die Klägerin ─ sowie die weiteren Geschwister des Verstorbenen ─ seien als nächste Verwandte bestattungspflichtig. Grundsätzlich würden Bestattungskosten nur übernommen, wenn diese Verwandten aus „wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen“ nicht zugemutet werden könnten. Möglich seien Ausnahmen bei „schweren Verfehlungen“ wie Körperverletzungen, sexuellem Missbrauch oder grober Verletzung von Unterhaltsverpflichtungen.
Quelle: Website Frankfurter Neue Presse, Zugriff am 20.10.2011
Beerdigung als Show

In Taiwan erfreuen sich Beerdigungen mit Striptease-Einlage großer Beliebtheit. Dies liegt zum einen daran, dass sich viele Taiwaner keine Events, wie Shows und Konzerte, leisten können. Zum zweiten ist es auch eine Glaubensfrage, da die Trauergemeinde die Verstorbenen mit lauter Musik und buntem Treiben verabschieden möchten.
Nach dem Verständnis der Taiwaner können sich bei diesem „Beerdigungsevent“ die jungen Geister von den älteren Geistern befreien. Ein weiterer Aspekt, der für diese Bestattungskultur spricht: Durch die Striptease-Darbietungen verweilen die Trauernden länger und dies kommt doch letztlich den Verstorbenen zu Gute.
Gelesen in der Bestatterzeitung am 14.09.2011
Himmel: Was ist das?

Was kommt nach dem Tod? Nichts, meinen immerhin knapp ein Drittel der Deutschen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts emnid vom Frühjahr 2011. Befragt wurden rund 1000 Bundesbürger.
Und was mit einem Weiterleben nach dem Tod? Die Antworten sind für unsere christlich geprägte Kultur überraschend: An die Auferstehung glauben nur noch 10%: Immerhin denken noch 25%, dass die Seele weiterlebt, und eine Wiedergeburt halten 8 Prozent für wahrscheinlich. 7 % der Befragten denkt, dass die Materie in Energie verwandelt wird. Und für 20 % ist das Leben oder Nichtleben nach dem Tod ein Geheimnis, von dem sie nicht die geringste Vorstellung besitzen.
Beliebtestes Grabmal kommt aus Bayern.

Ein halbes Jahr lang haben Internet-Nutzer für ihre Favoriten abgestimmt. Die Verbraucherinitiative Aeternitas und die Fachzeitschrift Naturstein führten die Internet basierte Umfrage zum sechsten Mal durch.
Zur Abstimmung standen 30 Grabmale, die eine Jury im Vorfeld unter mehr als 100 Einsendungen ausgewählt hat. Teilnahmeberechtigt waren handwerklich gestaltete Arbeiten genauso wie industriell gefertigte Denkmäler. Materialkombinationen waren auch diesmal ausdrücklich erwünscht.
Das Interesse an der Aktion war wieder sehr groß. Während der Abstimmungsphase haben fast 100.000 Internet-Nutzer die TED-Webseite besucht und für ihre Favoriten gestimmt. Das Votum für den ersten Platz fiel relativ deutlich aus. Nachdem die beliebtesten Grabmale in den letzten beiden Jahren aus Nordrhein-Westfalen kamen, gewann diesmal eine Arbeit aus Bayern. Auf den ersten Platz wählten die Internet-Nutzer ein mehrstelliges Erdgrab mit dem Titel „Klang des Wassers", das der Natursteinbetrieb Mühlbauer aus Gilching bei München gefertigt hat. Es besteht aus Jura und griechischem Marmor …. Das handwerklich bearbeitete und angeschliffene Denkmal ziert ein Windspiel aus Glas und Edelstahl.
Den zweiten Platz belegte Claus Birkle, Steinmetz und Obermeister in Esslingen, mit seinem „Grabmal für einen Liedermacher". Das Denkmal mit teilweise rauer Oberflächenbearbeitung … zeigt eine Gitarre. Die habe der Verstorbene nach seinen Konzerten immer in die Ecke gestellt, so Claus Birkle, der das einstellige Erdgrabmal aus heimischem Cannstatter Travertin sowie Onyx schuf und das Ganze mit Edelstahlelementen kombinierte. Das Unternehmen Prosence gewann den dritten Platz mit einem mehrstelligen Urnengrab. Das Grabzeichen wurde für zwei Eheleute gefertigt, die engumschlungen auf einer kreisrunden Scheibe aus schwarzem Basalt stehend dargestellt sind.
Quelle und mehr Informationen unter www.Bestattungszeitschrift.de
Bestattungskultur im freien Fall

Wetten, dass es Anbieter gibt, die Wetten auf den Tod anbieten. Gemeint sind die Kreditinstitute, die ihre Pensionsfonds dagegen absichern, dass ihre Kunden zu lange leben. Deshalb haben Banken nun eine Geschäftsidee aufgegriffen, die „Wetten auf die Lebenserwartung“ heißt.
Trauer und Abschied im Alltag der Deutschen
Jeder dritte Deutsche trauert. Für weit mehr als jeden Dritten bleibt der Verstorbene auch nach Jahren noch im Alltag präsent. Der Trauerprozess verläuft nicht linear. Viele Trauernde durchleben den Abschiedsprozess immer wieder neu. Rituale helfen, den Verlust auszuhalten und anzunehmen. Diese Rituale sind immer individueller geprägt. Das sind einige der Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie zum Trauerverhalten in Deutschland, die der hessische Friedhofsbetreiber FriedWald beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gab.
Tod wird zum Gesprächsthema

In der Gesellschaft ist das Thema Tod nach wie vor ein Tabu. Aber im persönlichen Umfeld setzt sich die Mehrheit der Deutschen sehr wohl mit der Sterblichkeit auseinander. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns emnid vom Frühjahr 2011.
Ärztekammer will Medizinern Sterbehilfe verbieten
Vertreter des deutschen Ärztetages haben sich gegen Sterbehilfe durch Ärzte ausgesprochen. Die Bundesärztekammer legt dazu einen Beschluss vor, der es Ärzten verbieten könnte, einem Todkranken beim Suizid zu helfen.
Per Internet an Bestattungen teilnehmen
In den USA bieten immer mehr Bestattungsunternehmen einen ganz besonderen Online-Dienst an. Sie nehmen Bestattungen auf und stellen sie als Live Webcast ins Netz. Wer nicht persönlich anwesend sein kann oder will, klickt sich einfach an seinem PC ein und kann so eine Beerdigung von zu Hause aus verfolgen. Das ist vor allem für Menschen, die weit weg vom Bestattungsort leben, eine Möglichkeit dennoch Abschied zu nehmen. Um die Privatsphäre zu bewahren, muss man allerdings vorab bei dem jeweiligen Bestattungsinstitut ein entsprechendes Passwort beantragen.
Die Idee entstand als Service für amerikanische Soldaten, die aufgrund eines Auslandseinsatzes nicht zu Bestattungen nach Hause reisen konnten.
Düsseldorfer Bestattungshaus Frankenheim weitet Angebot in der Trauerbegleitung aus
Das Düsseldorfer Bestattungshaus Frankenheim hat die Aus- und Weiterbildungsinitiative Trauerkolleg Frankenheim ins Leben gerufen. Schwerpunkt ist die Trauerbegleitung von Angehörigen. Dazu gehören auch Fort- und Weiterbildungsangebote zur Qualifizierung von Menschen, die mit der Begleitung sterbender und trauernder Menschen in Beruf oder in ehrenamtlichem Engagement zu tun haben wie z.B. Workshops zum Thema Trauerrituale.
Kein Platz für Schwarze Schafe
Bundesverband Deutscher Bestatter fordert gesetzliche Überprüfung von Mindestanforderungen für Bestatter ohne entsprechende Berufsausbildung.
Die negativen Enthüllungen der Welt am Sonntag zum Billig-Bestatter Aarau zeige, so der Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB), dass die Angebote von Billig-Bestattern skeptisch zu hinterfragen seien. Der Bundesverband vertritt rund 80% der Bestattungsunternehmen in Deutschland.
Rund 3300 Juden in Württemberg bewahren die Friedhofskultur ihrer Ahnen in lebendigem Glauben
Stuttgart. In Baden-Württemberg gibt es mehr als 140 jüdische Friedhöfe. Auf einigen ist lange niemand mehr beerdigt worden, die Grabsteine sind moosbewachsen. Andere zeugen mit frischen Gräbern, auf denen Kiesel liegen, vom lebendigen Gedenken. Einblicke in die jüdische Friedhofskultur bei einem Rundgang durch das “stille Haus des Lebens”.
Hannover/Hollywood. Wieder einmal weht aus den USA ein neues Phänomen über den Atlantik ins alte Europa: Handys als Grabbeigabe.
Duisburg. Ans Sterben denkt niemand gern. Doch mindestens genauso wichtig wie ein Testament ist es, sich bereits zu Lebzeiten Gedanken über die Beerdigung zu machen. Denn in vielen Familien beginnt nach einem Todesfall die Krise schon in diesen schwierigen Punkten: Konventionelle Beerdigung oder Urnenbestattung? Welcher Sarg? Welches Grab? Welcher Friedhof? Welche Stadt? Ein Bestattungsvorsorgevertrag könnte hier den Familienfrieden bewahren helfen.
Hannover. Der so genannte Trauerdiamant, der aus einem Teil der Asche gepresst wird, die nach der Kremation vom menschlichen Körper übrigbleibt, gehört zu einem der beliebtesten Medienthemen, wenn es um Veränderungen in der Bestattungskultur geht. Kontrovers wird darüber debattiert, ob “ein Verstorbener an den Ringfinger gehört oder nicht”.
Kostenlose Beerdigung für Organspender
Neben Deutschland haben auch unsere Nachbarn in Großbritannien mit dem Rückgang der Organspenderzahlen zu kämpfen. Deshalb haben sich die Briten etwas Besonderes einfallen lassen, um die Menschen zur Organspende zu ermutigen.
Nach der Idee des britischen Bioethik-Rates sollen die Beerdigungskosten von Organspendern durch das staatliche Gesundheitssystem finanziert werden. Um die kostenlose Beisetzung zu erhalten, müssen sich die Personen auf einer Organspenderliste eintragen lassen. Kommt es dann im Todesfall zu einer Organspende, würden die Beerdigungskosten von der staatlichen Gesundheitsbehörde übernommen.
Eine umstrittener Vorschlag, der sowohl Befürworter als auch Gegner hat. Gegner der „kostenlosen“ Beerdigung befürchten, dass sich vor allem kranke Menschen auf die Organspende-Liste setzen lassen, um ihre Angehörigen nicht mit den Bestattungskosten zu belasten. Dagegen halten die Befürworter die Idee des Bioethik-Rates für ethisch unbedenklich, da der Organspender keine Einbuße durch die Spende erfährt.
Derzeit warten in Großbritannien rund 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan, bei einer durchschnittlichen Wartezeit von drei Jahren. In der Bundesrepublik Deutschland sterben jährlich ca. 1.000 Menschen, da für Sie kein passendes Spenderorgan gefunden wurde.
Quelle: Bestatterzeitung
Bestattungen.de-Award 2011

Ein unabhängige Jury, zu der auch Margot Käßmann, die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche gehört, wählten die schönsten Friedhöfe, die schönsten Grabsteine und die schönsten Särge und Urnen des Jahres 2011. Als bester Gottesacker wurde der Johannisfriedhof in Dresden gekürt. Das Grabmal „In Erinnerung“ von der Keramikerin Andrea Schürgut aus Rostock bekam den ersten Preis in der Kategorie Grabsteine. „In Erinnerung“ besteht aus Steinzeug-Ton und zeigt Erinnerungsspuren des Verstorbenen auf, wie zum Beispiel eine Muschel oder eine Blume. Als Sarg 2011 wurde ein hochwertiger Holzsarg mit geschliffenen Swarovksi-Kristallen gekürt. Er stammt aus der Freiburger Manufaktur Cascada Design. Urne 2011 ist „Das Herzlicht“ der Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka. Die Urne hat die Form eines Herzens und schimmert in Kupfer-Gold-Tönen. Das Internetportal „bestattungen.de“ führt den bundesweiten Wettbewerb zum zweiten Mal durch.
Mehr Infos:www.bestattungen.de
Malwettbewerb
Bestattungshaus Frankenheim: Engel waren das Thema

Das Bestattungshaus Frankenheim hatte Kinder zwischen 5 und 12 Jahren eingeladen, sich an einem Malwettbewerb mit dem Thema „Engel“ zu beteiligen.
Dieser Wettbewerb ist Teil eines seit Jahren vertrauten Konzepts, das das Unternehmen immer weiter entwickelt und umsetzt: Kindern den Umgang mit dem Sterben und dem Tod nahe zu bringen. In der modernen Zeit, in der Tod und Sterben immer mehr tabuisiert sind, können Kinder in ihrem unverfänglichen Umgang mit dem Tod lernen, später auch als Erwachsene zu akzeptieren, dass alle Menschen sterben und der Tod zum Leben gehört.
Beim Verlust eines nahestehenden Menschen sind sie dann offener für Trauer und Akzeptanz als solche, die Gedanken dieser Art immer weit von sich geschoben haben.
In der Wertung der eingesandten Bilder unterschied man zwischen zwei Altersgruppen: 5 bis 8 und 9 bis 12 Jahren. Kunstberater Helge Achenbach, Sparkassen-Vorstand Karin-Brigitte Göbel, Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Claus Frankenheim begutachteten die Bilder und wählten die 20 besten Bilder aus, die Gewinner konnten sich einen Preis bis zu einem Wert von 100 Euro aussuchen. Außerdem wurden die 20 Bilder auf Postkarten gedruckt, die am letzten Sonntag im Bestattungshaus Frankenheim verteilt wurden. Weiterhin sind die 20 besten Exemplare in einem Kalender abgebildet, den das Unternehmen gratis verteilt.
Foto: Unter anderem das Bild der Achtjährigen wurde im Bestattungshaus Frankenheim ausgestellt.
Quelle: Schaufenster Mettmann, 16.11.2011
Kinder malen Engel-Bilder

(lai) Wie stellen sich Kinder eigentlich Engel vor? Das Bestattungsinstitut Frankenheim hatte in den vergangenen Wochen Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren dazu aufgerufen, bei einem Malwettbewerb ihre Bilder von Engeln zu präsentieren. Jetzt wurden die besten zwanzig Bilder bei einer Preisverleihung in der hauseigenen Kapelle von Frankenheim prämiert.
„Wir setzen uns mit besucherorientierten Führungen für die Enttabuisierung von Sterben, Tod und Trauer ein,“ erklärt Geschäftsführer Claus Frankenheim. Zu diesen Führungen gehören auch Besuche von Kindergruppen, die dabei an das Thema Tod herangeführt werden. „Die Idee mit dem Malwettbewerb war, dieses Thema auch außerhalb unserer Aktionen für Kinder für mehrere Gruppen zu transportieren,“ so Frankenheim. Insgesamt wurden über 300 Bilder mit Engelsmotiven von Kindern eingeschickt, die weiteste Sendung kam aus Berlin. Die besten Bilder wählte dann eine Jury, bestehend aus Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Kunstberater Helge Achenbach, Sparkassenvorstand Karin-Brigitte Göbel und Claus Frankenheim aus.
Doch statt eines einheitlichen Preises für alle Kinder, hatte sich Frankenheim etwas anderes ausgedacht: das Haus verständigte die Eltern über den Gewinn, um den Kindern bis zu einem Wert von 100 Euro einen Wunsch zu erfüllen, so dass keiner der Gewinner wusste, welchen Preis er erhält. Auch die zwölfjährige Tiara Vieroth gehörte zu den Gewinnern: „Meine Mutter hat mir von dem Wettbewerb erzählt und dann habe ich einfach gemalt und direkt zwei Bilder hier hin geschickt,“ erzählt sie. Zur Belohnung gab es einen Reisekoffer mit Zebramuster, den sich die Schülerin für einen Schüleraustausch nach England gewünscht hatte.
Noch bis ins nächste Jahr hinein sind alle eingesandten Engelsbilder im Bestattungshaus Frankenheim an der Münsterstraße zu sehen. Auch in ausgewählten Geschäftsstellen der Stadtsparkasse werden Poster einiger Bilder in der Weihnachtszeit aufgehängt, und es gibt Postkarten der Gewinnerbilder. Außerdem hat das Bestattungshaus einen Kalender für das Jahr 2012 mit den zwanzig Bildern der Gewinner des Malwettbewerbs zusammengestellt.
Foto: Die Gewinner und die Juroren (hinten, v.l.): Dirk Lindner, Helge Achenbach, Claus Frankenheim, Karin-Brigitte Göbel und Stefan Frankenheim. RP-FOTO:Esser
Quelle: Rheinische Post vom 15.11.2011
Museumskoffer Vergissmeinnicht

Das Museum für Sepulkralkultur bietet eine mobile Mitmachausstellung zum Thema Abschied für Vorschul- und Grundschulkinder an..
Beim Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ handelt es sich um eine didaktische Einheit zum Thema „Sterben und Tod, Bestatten, Trauern und Erinnern“ für Kinder von 5 bis 12 Jahren, eine mobile Mitmachausstellung für Vorschul- und Grundschulkinder, die aber auch sehr gut im Konfirmandenunterricht eingesetzt werden kann. Die Kinder werden in spielerischer Weise an die Themen Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken herangeführt. Dadurch sollen Ängste abgebaut, Hilfen zur Krisenbewältigung angeboten und wichtige soziale Fähigkeiten erlernt werden, z. B. die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, oder die Fähigkeit, zu trauern.
Bilder, Arbeitsblätter, Objekte, Filme und Musikstücke eröffnen dabei den Einstieg in das Thema. Stethoskope, Federn und Taschenlampen beleuchten den Tod von der medizinischen Seite. Und weil durch spielerische Elemente Berührungsängste mit dem Thema leichter überwunden werden, kann mit Schminke, Sonnenbrille und schwarzem Damenhut mit Schleier eine Beerdigung als Rollenspiel nachgespielt werden.
Mehr Informationen
: www.sepulkralmuseum.de
Quelle: Museum für Sepulkralkultur
Bestatter werden immer mehr als Berater wahrgenommen
In so schlimmen Zeiten wie dem Tod eines Angehorigen will man Menschen um sich haben, denen man vertrauen kann. Der Preis spielt bei der Auswahl von einem Bestatter nur bedingt eine Rolle. Das hat das Forschungsinstitut tns emnid herausgefunden. 70% der Befragten gaben an, dass ihnen der persönliche Eindruck, die angebotenen Leistungen und das Einfühlungsvermögen von Bestattern wichtiger sind als die Kosten.
Bestatter sind immer häufiger als Berater gefragt, auch bei Aspekten, die über die Bestattung hinausgehen, zum Beispiel für Patientenverfügungen (51) oder zu Fragen der Palliativmedizin (36%). Ein Viertel der Befragten könnte sich auch vorstellen, psychologische Trauerbegleitung anzunehmen, falls ein Bestatter diese Leistung anbietet.
Vor der ersten Kontaktaufnahme verlassen sich die meisten Hinterbliebenen auf Empfehlungen. Sie fragen Freunden und Nachbarn um Rat oder richten sich nach den Wünschen des oder der Verstorbenen.
Die eigene Bestattung wird von den meisten Menschen nach wie vor verdrängt. 64% haben noch keine finanziellen Vorsorgemaßnahmen wie eine Sterbegeldversicherung getroffen oder ein Testament verfasst. Wer sich für den eigenen Sterbefall finanziell absichert, tut dies seinen Hinterbliebenen zuliebe. 90% wollen damit ihre Angehörigen vor finanziellen Verpflichtungen schützen. Über 60% möchte seine Familie durch die eigenen Vorkehrungen emotional oder organisatorisch entlasten.
Bestatter erfüllen Erwartungen ihrer Kunden

Wenn der Mensch den Menschen braucht ...
Diesen Anspruch scheinen die meisten Bestatter sehr gut einzulösen. 95 Prozent der Kunden waren mit den Leistungen ihres Bestattungsunternehmens zufrieden. Das hat das Forschungsinstitut tns emnid ermittelt.
Woran messen Menschen die Qualität eines Bestattungsunternehmens? Am wichtigsten ist den meisten (86%) eine gute persönliche Beratung. Die Hälfte der Befragten zieht aufgrund des Außenauftritts Rückschlüsse auf die Güte der Arbeit. Vermitteln zum Beispiel die Schaufenster und Geschäftsräume einen professionellen Eindruck? Für 39% der Befragten ist es zudem ein „Gütesiegel“ wenn das Unternehmen Mitglied im Bundesverband Deutscher Bestatter ist. Auch der Auftritt im Internet spielt eine immer größere Rolle: Über ein Drittel bildet sich aufgrund der Website eine positive oder negative Meinung über die Seriosität eines Bestattungsunternehmens.
Mit dem „amtlichen“ Qualitätssiegel eines Bestatters, dem Fachzeichen mit einem dreigliedrigen Kirchenfenster können viele (72%) hingegen nichts anfangen. Wer es kennt, verbindet damit jedoch Seriösität, Vertrauenswürdigkeit sowie fachliche und persönliche Kompetenz.
Feuerbestattung setzt sich durch

Vorstellung. Dennoch macht sich fast jeder darüber Gedanken und hat auch ziemlich genaue Vorstellungen, wie er oder sie gerne bestattet werden möchte. Das hat das Forschungsinstitut tns emnid im März dieses Jahres herausgefunden.
Metalle in der Totenasche
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen hat aufgrund einer Bürgeranfrage zur Problematik Stellung zu nehmen, ob durch eine Regelung im Bestattungsgesetz NRW die Wegnahme von Zahngold aus der Totenasche im Krematorium verboten werden sollte. Ministerin Barbara Steffens hat dies durch ihre Fachabteilung prüfen lassen.
Die Prüfung kam zum Ergebnis, dass durch das Strafgesetzbuch (StGB) ausreichende Regelungen bestehen, um die Totenasche vor Wegnahme bestimmter Anteile im Krematorium zu schützen. Nach der Rechtsprechung wird die Wegnahme von Zahngold von Krematoriumsmitarbeitern als Störung der Totenruhe im Sinne der ersten Alternative von § 168 Abs. 1 StGB bzw. als qualifizierter Verwahrungsbruch gemäß § 133 Abs. 1 StGB gewertet und entsprechend sanktioniert. Auf die Urteile des OLG Bamberg vom 29.01.2008 und den Beschluss des OLG Nürnberg vom 20.11.2009 wurde hingewiesen.
Diese Strafbewehrung stellt aus Sicht der Ministerin einen ausreichenden Schutz dar, bevor die Totenasche vom Krematorium in ein dicht geschlossenes Behältnis (Urnenkapsel) gefüllt und gemäß § 15 Abs. 2 des Bestattungsgesetzes NRW versiegelt den Angehörigen oder ihren Beauftragten ausgehändigt wird. Dadurch wird auch nach der Kremation die Totenasche vor rechtswidrigen Eingriffen im Sinne von § 168 StGB geschützt.
Der Bundesverband Deutscher Bestatter begrüßt diese Klarstellung, weist aber darauf hin, dass auf die damit verbundenen zivilrechtlichen Fragen zu Eigentum und Besitz betreffend die Totenasche und das Verfügungsrecht darüber noch keine abschließende Klärung herbeigeführt ist. Insofern wäre es wünschenswert, wenn die Bestattungsgesetze hierzu eindeutige Aussagen treffen würden.
Quelle: Dr. Rolf Lichtner/ Bundesverband Deutscher Bestatter vom 22.07.2011
Grab von Harry Potter wird zur Pilgerstätte

In einem Grab auf dem Militärfriedhof in der israelischen Stadt Remla wurde Harry Potter begraben. Bei dem Toten handelt es sich nicht um den wohl bekanntesten Zauberlehrling der Welt, sondern um einen britischen Soldaten, der im Jahr 1939, im Alter von 18 Jahren, ums Leben kam. Gegenüber dem Telegraph sagte ein Einwohner der Stadt: "Es gibt keinen wirklichen Zusammenhang zwischen der Person aus den berühmten Büchern und dem Toten, der hier begraben liegt."
Trotzdem pilgern jährlich zahlreiche Harry Potter Fans zu dem Grab in Israel, das seit kurzer Zeit auch auf der Website der Stadt Ramla erwähnt wird.
Quelle: Vasen Bestatterzeitung
Düsseldorfer Bestatter ist tot

Als Franz-Josef Frankenheim 1954 gemeinsam mit seinem Bruder Ernst in die Firma seines Vaters einstieg, dem Bestattungshaus Frankenheim, da hatte dieses Unternehmen bereits eine über 100jährige Historie hinter sich. 1839 hatte der Schreinermeister Johann Frankenheim seinen Betrieb gegründet, seit dem Jahr 1872 erweiterte man das Angebot um die Fertigung von Särgen, nach und nach entsteht in den Jahrzehnten darauf das in Düsseldorf und Umgebung bekannte Bestattungshaus.
Franz-Josef Frankenheim übernahm also eine bereits gewachsene Tradition, nur wenige Jahre nach dem Krieg gingen er und sein Bruder – nun die 4. Generation an der Spitze des Familienunternehmens – sofort und mit viel Tatkraft daran, das Unternehmen weiter auszubauen. In den 50er und frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts kommen Filialen an der Friedrichstraße und an der Dorotheenstraße hinzu, das Stammhaus an der Münsterstraße wird in diesen Jahren abgerissen und komplette neu aufgebaut. In den 80er Jahren ist man schließlich eines der größten Bestattungsunternehmen Düsseldorfs, und das ist man heute noch. Schließlich kommt 1993 der nächste Generationswechsel: Claus Frankenheim, Franz-Josef Frankenheims Sohn, und Stefan Frankenheim (Claus’ Cousin), übernehmen die Leitung. Franz-Josef Frankenheim hat nun mehr Zeit für seine Leidenschaft – die Jagd. Außerdem kümmert er sich um das Brauchtum, ist Mitglied der Jonges, der Gesellschaft Reserve, der Karnevalsgesellschaft Weißfräcke, sieht in diesen Jahren die Firma wachsen.
Am Donnerstag ist Franz-Josef Frankenheim nun mit 84 verstorben.
Quelle: Rheinische Post 18. Juni 2011 -ho
Das Geheimnis eines langen Lebens

Die beiden Psychologen Howard S. Friedmann und Leslie R. Martin haben die Ergebnisse des „Longevity Procects“ veröffentlicht. In der Studie werden die Gründe für ein kurzes oder langes Leben untersucht. 1500 Amerikanerinnen und Amerikaner nahmen daran teil. Die Studie wurde 1921 von Lewis Termann, Dozent für Psychologie an der Stanford Universität, begonnen und erstreckte sich auf einen Zeitraum von 90 Jahren.
Das Geheimnis eines langen Lebens scheint vor allem in einem gesunden und Sinn erfüllten Dasein zu liegen. Die Teilnehmer der Studie lebten am längsten, die körperlich aktiv waren, sich sozial engagierten, beruflich Erfolg hatte, und glückliche Partnerschaften und Familien besaßen. Vor allem Scheidungen wirken sich laut der Studie sehr negativ auf die Gesundheit und die Lebenserwartung aus. Scheidungskinder, die an der Studie teilnahmen, starben 5 Jahre früher als Kinder aus intakten Familien. Der frühe Tod eines Elternteils hatte jedoch keinen messbaren Effekt auf die Lebenserwartung der Kinder.
Quelle: The Wall Street Journal
Gelsenkirchen. Überall auf dieser Welt suchen Menschen seit altersher unabhängig von ihrer Lebensweise und ihren kulturellen Wurzeln die Antwort auf die Frage: Wohin mit dem Toten? Dabei gibt es kaum eine vorstellbare Bestattungsform, die nicht irgendwo und irgendwann einmal praktiziert wurde. Doch was auf uns angemessen und tröstlich wirkt, kann in anderen Kulturkreisen Ablehnung und Kopfschütteln auslösen. Helfen kann da nur gegenseitiges Verständnis und Aufklärung.
Hannover. Vor Jahr und Tag undenkbar: Trauer im Internet. Das Netz als virtueller Ort ganz persönlicher Trauerbewältigung wird gesellschaftsfähig. Obwohl die öffentliche Erinnerungskultur auf vielen Feldern gepflegt wird, scheint der private Schmerz unter “www.de” eine neue, heilsame Nische gefunden zu haben.
Seriöse Bestatter beraten weitsichtig – bei Veränderungen sollte Vertragsanpassung oder -kündigung möglich sein
Duisburg. Kann jemand, der zu Lebzeiten und im Alter von 60 Jahren seinen letzten Gang gegenüber einem Bestatter verbindlich dokumentiert hat und mit 85 Jahren verstirbt, sicher sein, dass seine Wünsche auch noch nach 25 Jahren buchstabengetreu erfüllt werden? Es stellt sich die Frage, wie zukunftssicher solche Bestattungsvorsorgeverträge eigentlich sind?
Während alte Trauerbräuche ins Vergessen geraten bietet das Internet neue Trauerforen
Gelsenkirchen. Wer trauert, fällt aus dem Rahmen. Für Alltag und die üblichen menschlichen Kontakte haben Trauernde oft weder Kraft noch Sinn. Fast jede Kultur hält deshalb für sie Bräuche und Regeln bereit. Sie signalisieren den Menschen um sie herum: Hier lebt jemand in einer besonderen Gefühlswelt, die es zu achten gilt. Doch die alten Trauerregeln und -bräuche scheinen mehr und mehr ins Vergessen zu geraten.
Gärtner stiften beheiztes Elektro-Mobil für betagte Friedhofsbesucher
Freiburg. Auf dem Freiburger Hauptfriedhof erleichtert ein Elektrofahrzeug den Besuch weiter entfernter Gräber. Der Fahrservice ist kostenlos und bietet Komfort - auch im Winter.
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