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Ein Katafálk (ital. Catafalco, aus dem roman. catar, schauen, und ital. palco, Gerüst, zusammengesetzt, also s. v. w. Schaugerüst) ist ein Trauergerüst oder Paradebett, welches beim Begräbnis berühmter Personen die aufgebahrte Leiche trägt.
Noch mehr spannende Infos gibt's im Lexikon.
Aus dem Lexikon
Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen
Der Trauerredner: mehr Berufung als Beruf
Gefragt sind rhetorische Fähigkeiten und kommunikative Kompetenz
Obgleich der Beruf des freien Trauerredners / der freien Trauerrednerin kein Ausbildungsberuf ist, stellt er höchste Anforderungen an die Ausübenden hinsichtlich ihres Könnens. Trauerredner publizieren die letztgültigen Worte zum Leben eines Verstorbenen, auf das sich Öffentlichkeit, Familie und Freunde grundsätzlich berufen.
Wer sich in den 80er Jahren des 20. Jahrh. zu dieser Arbeit entschlossen hat und damit erfolgreich wurde, prägte ein neu entstehendes Berufsbild, ohne daß er sich an einer "Theorie zur Gestaltung von Trauerfeiern" messen lassen musste. Mit der infolge zunehmenden Bedeutung nichtreligiöser Trauerfeiern wuchs auch die Möglichkeit trauernder Menschen, ihre persönliche Anliegen einzufordern und die Arbeit von Trauerrednern zu vergleichen und zu beurteilen.
Heute haben nur noch lebenserfahrene und gut qualifizierte Trauerredner eine Chance, diese Arbeit als einen Beruf auszuüben. In den vergangenen zwanzig Jahren haben sich bundesweit freie Trauerredner hauptberuflich etabliert und die Vakanzen besetzt. Sie werden nicht selten von Bestattungsunternehmen vermittelt. Wer sich heute als freiberuflicher Redner etablieren will, muss in der Regel erhebliche Kosten und viel Zeit investieren, wie dies in etwa dem Aufwand einer sonstigen Berufsausbildung oder dem Umfang eines Studiums entspricht.
Überdies sollten Trauerredner den eigenen Umgang mit Tod und Sterben selbst reflektiert haben und psychologisches Fachwissen anwenden können. Sie müssen vor allem auf die von Trauernden artikulierten Bedürfnisse eingehen und das umsetzen können, was sich ihre Auftraggeber für die inhaltliche Gestaltung des Abschieds wünschen. Das setzt neben rhetorischen Fähigkeiten auch eine hohe kommunikative Kompetenz voraus.
Erfahrene Trauerredner haben sich im Allgemeinen zu einem Netzwerk zusammen geschlossen oder haben ihre Aufnahme in einen Berufsverband, in eine Rednergemeinschaft oder in eine Arbeitsgemeinschaft erreicht. Ihre Arbeit ist als publizistische Tätigkeit anerkannt.
Quelle: www.batf.de
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