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Ein Katafálk (ital. Catafalco, aus dem roman. catar, schauen, und ital. palco, Gerüst, zusammengesetzt, also s. v. w. Schaugerüst) ist ein Trauergerüst oder Paradebett, welches beim Begräbnis berühmter Personen die aufgebahrte Leiche trägt.

 

Noch mehr spannende Infos gibt's im Lexikon.

Aus dem Lexikon

Die Erdbestattung Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in ... weiter lesen

Zu Lebzeiten schon ans Ende denken?

Vorsorge macht Kosten transparenter. Bestatter beraten

Gelsenkirchen. Die Frage "Wie soll ein Verstorbener bestattet werden?" gehört nicht zu den Fragen, die sich die meisten Menschen gerne und häufiger stellen wollen. Deshalb ist es wichtig, sich zu Lebzeiten Gedanken über den eigenen Tod und die eigene Beerdigung zu machen.

 

Das Thema "Geld" und "Kosten" macht auch vor dem Tod und der Bestattung nicht Halt. Seriöse Bestatter sind gern bereit, in einem meist unverbindlichen und kostenfreien Vorgespräch über mögliche Leistungen und ihre Kosten zu informieren. Nach dem Wegfall des gesetzlichen "Sterbegeldes" bleiben die Kosten häufig komplett bei den Angehörigen. Es ist gut, wenn diese wissen, woraus sich die Gesamtsumme einer Bestattung zusammensetzt.

 

Ein Testament dokumentiert den letzten Willen eines Menschen und besitzt Rechtskraft. Allerdings ist davon abzuraten, in einem amtlichen, beim Nachlassgericht deponierten Testament, Anordnungen über Art und Ort der eigenen Bestattung und ihrer Ausgestaltung zu treffen. Denn ein solches Testament wird erst Wochen nach dem Eintritt des Todes öffentlich gemacht, also zu einem Zeitpunkt, an dem die Bestattung schon längst erfolgt ist.

 

Trotzdem können Menschen zu ihren Lebzeiten Vorkehrungen und Vorsorge für den Eintritt des eigenen Todes treffen. Dies sollte schriftlich in Form einer Bestattungs­verfügung geschehen, die juristisch eine Willenserklärung darstellt. Sie kann zu Lebzeiten immer wieder geändert werden. Ihr Inhalt ist für die Hinterbliebenen bindend. Bestatter können hier hilfreiche und kompetente Ratgeber sein. Das gilt insbesondere dann, wenn im Rahmen der gewählten Bestattungsform (Erd- oder Feuerbestattung) zusätzliche persönliche Wünsche geklärt bzw. berücksichtigt werden müssen, z.B. Seebestattung, anonyme Urnenbeisetzung, Urnenbeisetzung auf einem ausgewiesenen Waldgrundstück.

 

In diesem Zusammenhang wird der Begriff “Erdbestattung”häufig missverstanden. Denn auch eine Urne wird meistens in der Erde beigesetzt. Konkret wird unter Erdbestattung die Beisetzung eines Leichnams in einem Erdgrab verstanden. Diese Bestattungsform war im christlich geprägten Kulturkreis über viele Jahrhunderte die einzige Bestattungs­form überhaupt. Inzwischen akzeptiert die Bevölkerung Feuer­bestattungen als gleichwertige Beisetzungsalternative. In den vergangenen Jahren waren etwa 55 Prozent der Bestattungen in Deutschland Erdbestattungen. Allerdings ist in großen Städten das Verhältnis häufig schon umgekehrt, während in eher ländlichen Räumen die Erdbestattung deutlich häufiger gewählt wird als die Feuerbestattung.

 

Quelle: waz.magazin.trauer.de

 

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